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Irgendwo in Russland, 10. Januar 1943

Liebste Emilie, an Weihnachten musste ich erfahren, dass Dich all meine Briefe nicht erreicht haben. Nur der erste Brief scheint seinen weg zu Dir gefunden zu haben. Ich entschuldige mich schriftlich nochmals von ganzem Herzen. Die Tage, die wir an Weihnachten miteinander verbringen durften sind Goldwert und werden mich die nächste Zeit begleiten wie ein Schutzengel. Ich danke Dir, dass Du mir wegen der Briefe glaubtest und hoffe, dass ich das Vertrauen zurückgewinnen kann. Deine Worte zum Abschied klingen noch immer wie dein wunderschönen Celloklänge in meinen Ohren. Ja, meine Liebste. Auch Du hast mich verzaubert und in Deinen Bann gezogen. Mir wäre es am liebsten, wenn ich jede Sekunde mit Dir verbringen könnte. Ich würde Dir nur zu gern beim musizieren zuschauen, Dir beim lesen zuhören und Dich beim Essen mit unseren Eltern heimlich bewundern. Du schenkst mir Kraft und Mut zur Hoffnung und ich möchte Dir versichern, dass ich versuche mich gesund zu halten und mich darauf freue, um Ostern wieder in Deine wunderschönen Augen blicken zu können. Voller Sehnsucht, Dein Friedrich
19.8.13 19:17
 


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